Anwendungen aus dem Mainzer #HealthHack

Einmal im Jahr schaltet die Unimedizin Mainz den "Turbo" bei der Entwicklung von neuen innovativen Anwendungen ein. Beim Healthcare Hackathon, gemeinsam mit dem Innovation Hub des BMG und eröffnet von Jens Spahn, sind so inzwischen viele Anwendungen entstanden, die auch den Weg in die nachhaltige Praxis finden und gefunden haben. Weiterentwickelt und implementiert werden die Arbeiten bei den Gutenberg Sprint Days. Auf diesen Seiten finden Sie Rückblicke auf den Hackathon Stream und aktuelle Stände zu den Projekten bzw. Sprint-Days.

 

Die Gutenbox ist eine Sammlung verschiedener kleiner digitaler Werkzeuge für den Alltag von Medizinern und Pflege. Ähnlich einem "Cosmos"-Experimentierkasten wird die Box für interaktive Explorationen rund um die digitale Neugestaltung des Arbeitsalltags eingesetzt. Während manche der Dinge - wie z.B. die Gestensteuerung für die Dokumentation - eher visionären Charakter haben, sind andere bereits Grundlage für ganz konkrete echte Anwendungen an der Unimedizin Mainz gewesen. Interesse geweckt? Die Box kann man mit Seminar auch bei uns buchen.

Der Gutenbot ist ein Telefon- und Internetbasiertes Auskunftssystem - ursprünglich auf dem "#WirvsVirus" Hackathon der Bundesregierung von einem Team der Unimedizin Mainz "geboren", ist das Werkzeug nun mit inzwischen über 50.000 Anfragen seit der COVID-19 Situation Online und steht an der Unimedizin per Telefon und im Internet zur Verfügung. Die Technologie ist eine tolle Plattform, um damit noch mehr operative Arbeitserleichterungen für unser Personal umzusetzen: Bei weiteren Hackathons, an der Unimedizin oder auch an anderen Kliniken.

In dem Projekt "Compass", das seinen Ursprung beim Healthcare Hackathon Mainz 2020 genommen hat und inzwischen mit 3 Mio € vom BMBF gefördert wird, wird eine Plattform aufgebaut, die konkrete Methoden und Werkzeuge für Pandemie-Apps koordiniert und bereitstellt. Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft schließen sich bundesweit zusammen und verfolgen dabei einen Open Source-Ansatz. Das schafft auch eine Basis für digitale Lösungen, um bei künftigen Pandemien besser digital gerüstet zu sein. Infos auf der Site.

Der Messenger Ansatz der UM & Charite & IBM und weiteren Uniklinika aus dem Mainzer Hackathon 2020: DSGVO Konformes Messaging ist einer der größten Bedarfe von Kliniken - warum also nicht eine Open Source Lösung für alle schaffen:

Auf Basis der Matrix Plattform, mit einem DSGVO konformen "Bring-Your-Own-Device" (=BYOD) Ansatz und für eine Pilotgruppe von 5 Uniklinika - offen für weitere Kliniken. Verfolgt hier den Ansatz und den entstehenden Code bei GitHub. Andere Kliniken sind herzlich eingeladen, mitzumachen !

Die Pflegeanamnese-App bildet die Basis für viele weitere Apps des GHH in Mainz - entstanden auf dem Mainzer Healthcare Hackathon 2019 und im Livebetrieb seit Ende 2020 / Anfang 2021. Die App selbst baut auf der einheitlichen Pflegeanamnese auf, die alle Kliniken der Unimedizin Mainz inzwischen verwenden. Diese können nun von zu Hause aus oder im Aufnahmebereich der Unimedizin ausgefüllt werden. Marion Hahn - Pflegevorstand der Unimedizin - führt zum Thema ein. Im Livebetrieb kann die App ab Januar 2021 in der Gynäkologie & Urologie der Unimedizin Mainz erlebt werden.

Mobilität & Bauen - in Partnerschaft mit innovativen Startups wie Moovster, der Mainzer Mobilität (inkl. autonomem Bus am Campus der Unimedizin) ist das Thema Mobilität grade auch im Kontext des 2020 startenden neuen Baumasterplans der Unimedizin Mainz ein sehr aktuelles Thema. Nachdem die Personalabteilung das Thema in 2020 unter Herrn Christian Collard in verschiedenen Facetten wie dem JobRad und einer Mobilitäts-App vorangetrieben hat, wird das Thema "Funktionelles Bauen an einer Unimedizin" in 2021 Vorlage für ein neues Leitthema der Hackathon Reihe.

Meine Stadt rettet begleitet die Hackathon Serie nun schon seit dem Jahr 2017 - in Mainz hat die Initiative nun aber eine ganze besondere Facette eröffnet: Die Initiative ist nun Open Source und kann in vielen Sprachen ganz ohne Lizenz implementiert werden und wird damit von einer hoffentlich großen Community weiterentwickelt. Notfallmedizin goes Open Source - Made in Mainz ! Hier im Stream direkt vom Mainzer Hackathon 2020 zu sehen - mit Philip Häusser, Christian Elsner und Martin Kleehaus. Die Initiative von Unimedizin Mainz und UKSH. 

Buddy Healthcare aus dem Mainzer Hackathon 2020: Zusammen mit Storz und einem Startup aus Finnland hat sich die Unimedizin Mainz im Jahr 2020 auf dem Hybrid Hackathon dem Thema Vernetzung von Medizintechnik mit modernen App Konzepten zur Integration von Partnern und Patienten gewidmet. Ebenfalls im Kontext der Pflegeanamnese-App soll dieser Ansatz dazu dienen, die Kommunikation & Interaktion mit und damit die Compliance von Patienten zu steigern. Der Ansatz soll im Jahr 2021 weiter verfolgt werden.

Die Bee App (= Best Einarbeitung Ever) wurde von einem Team der Pflege der Unimedizin Mainz mit dem Startup Cliniserve beim ersten Mainzer Hackathon 2019 erdacht - und direkt in die Tat und Praxis umgesetzt. Nach einem "typischen" Startupverlauf und einigen Rückschlägen ist das Team drangeblieben und hat inzwischen eine App geschaffen, die in der Einarbeitung von Pflegekräften und Praktikanten eine feste Rolle an der UM spielt. Ein tolles Besipiel dafür, dass digitale Helfer nicht komplex und groß sein müssen, um Wirkung zu entfalten.

COVID Simulation zu notwendigen Bettenkapazitäten aus dem Mainzer Hackathon 2020: Zusammen mit dem Fraunhofer ITWM hat sich die Unimedizin Mainz auch um dieses COVID-Thema gekümmert. Aufsetzend auf der multidimensionalen Simulation des Fraunhofer ITWM gingen die Überlegungen vor allen Dingen rund um zusätzliche Kennzahlen, die es schnell erlauben, nötige Bettenkapazitäten abzuschätzen und rechtzeitig vorzuhalten. Das Thema wird am Fraunhofer ITWM weiterverfolgt und als Open-Source aufgesetzt - ganz in der Philosophie des Hackathons. 

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